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Stiftung Wilderness International

Stiftung Wilderness International Arbeitgeberbewertungen & Erfahrungen

Arbeitgeberprofil von Stiftung Wilderness International auf Execurater

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Arbeitgeber-Score

Arbeitsatmosphäre 2.0
Work-Life-Balance 7.0
Gehalt & Benefits 8.0
Karrierechancen 1.0
Kollegenzusammenhalt 5.0
Management 4.0
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Weiterempfehlung
würden hier wieder arbeiten

Über Stiftung Wilderness International

Was sagen Mitarbeitende über Stiftung Wilderness International? Dieses Profil sammelt anonyme Stimmen zu Kultur, Gehalt und Führung. Die Seite bündelt öffentliche Signale rund um Stiftung Wilderness International als Arbeitgeber. Stand jetzt 1 freigegebene Bewertung mit einem Gesamtscore von 4,5/10. Dieses Execurater-Profil zu Stiftung Wilderness International ergänzt Karriereportale um den Blick hinter die Kulissen – anonym und moderiert.

Mitarbeiter-Bewertungen

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Ehemaliger Mitarbeiter

Marketing 11 h ago
4.5/10

Grenzüberschreitende Unterbringung auf Offsites: Bei Offsites wurde von Mitarbeitenden meiner Erfahrung nach erwartet, sich ein gemeinsames Bett mit Kolleg: innen zu teilen. Bitten um Privatsphäre oder ein Einzelzimmer wurden mit dem Argument der Kostenersparnis (Spendengelder) abgewiesen – wer ein eigenes Zimmer wollte, sollte die Mehrkosten selbst tragen. Das habe ich als klaren Mangel an Respekt vor persönlichen Grenzen empfunden. Zerstörung von Motivation: Ich bin mit enormem Engagement angetreten und habe bereits im Bewerbungsgespräch betont, dass ich mich aktiv bei der Gestaltung der internen Kommunikation einbringen möchte. Ich wollte mitgestalten und aufbauen. Aus meiner Sicht hat die Führungskultur aus diesem Engagement mit der Zeit vor allem Verunsicherung und Angst gemacht. Kontrollkultur auf oberster Ebene: Auf der obersten Führungsebene habe ich ein Verhalten erlebt, das ich als wenig vertrauensvoll empfunden habe: Es wurde aus meiner Wahrnehmung versucht, möglichst viele Entscheidungen und Informationen zentral zu kontrollieren, während Mitarbeitenden auf operativer Ebene wenig zugetraut oder zugestanden wurde. Kritik oder Gegenmeinungen ließen die Verantwortlichen in meiner Erfahrung kaum zu – Fehler wurden meinem Eindruck nach selten eingeräumt. Von echter Transparenz, wie sie nach außen kommuniziert wird, habe ich auf dieser Ebene im Arbeitsalltag wenig gespürt. Verzögerung im Austrittsprozess: Während das Gehalt in der Vergangenheit sonst verlässlich um den 25. -27. auf dem Konto war, blieb die Zahlung in meinem Austrittsprozess zu diesem Termin aus. Ich musste von mir aus aktiv nachfragen, um überhaupt eine Rückmeldung zu bekommen. Vor drei Tagen wurde mir daraufhin schriftlich zugesichert, dass es sich um einen "Fehler" gehandelt habe und die Zahlung UMGEHEND nachgeholt werde. Bis heute ist das Geld nicht auf meinem Konto eingegangen. Was das mit mir gemacht hat, lässt sich kaum in nüchterne Worte fassen: Ich habe in den letzten Tagen mehrfach zittrige Hände gehabt, wenn ich meinen Kontostand geprüft habe. Die Ungewissheit, ob und wann das Geld kommt, auf das ich für meine laufenden Kosten angewiesen bin, hat mich in einen Zustand ständiger Anspannung versetzt. Nach allem, was ich in diesem Prozess bereits erlebt hatte, fühlte sich das für mich nicht mehr wie ein einmaliges Versehen an, sondern wie ein weiteres Beispiel dafür, wie leichtfertig hier mit der wirtschaftlichen Existenz von Mitarbeitenden umgegangen wird – gerade in einer Phase, in der man ohnehin schon verletzlich ist. Umgang mit Kritik und Bewertungen: Ich hatte bereits einmal eine Kununu-Bewertung veröffentlicht, habe sie jedoch aufgrund des internen Drucks, der danach entstand, wieder gelöscht. Während der anschließenden Übergabephase wurde ich aus meiner Wahrnehmung zunehmend außen vor gelassen – Informationen erreichten mich später oder gar nicht mehr, Absprachen liefen plötzlich ohne mich. Mir ist zudem aufgefallen, dass auf Kununu im Zeitverlauf auffällig viele kritische Bewertungen nicht mehr sichtbar sind. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, warum das so ist, aber in Kombination mit meinen eigenen Erfahrungen wirkt das auf mich wie ein weiteres Anzeichen dafür, dass offene Kritik hier nicht wirklich erwünscht ist. Kultur der Zurückhaltung bei Befragungen: Auch nach Krisengesprächen und "Town Halls" herrschte aus meiner Wahrnehmung wenig Transparenz. Aus Gesprächen im Kollegium habe ich den Eindruck gewonnen, dass viele Kolleg: innen zurückhaltend sind, offen Kritik zu äußern, weil Zweifel an der tatsächlichen Anonymität der Befragung bestehen. Doppelmoral bei Ausgaben: Wünsche wie ein Einzelzimmer bei Retreats wurden mit dem Verweis auf verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern abgelehnt. Gleichzeitig wurde meiner Wahrnehmung nach bei Flugreisen wenig zurückhaltend verfahren, während man nach außen anderen gegenüber CO2-Kompensation bewirbt. Diese Diskrepanz hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass die eigenen Werte nicht überall gleich konsequent gelebt werden.

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Standort Deutschland

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